Euroscope: Seit 100 Jahren mit dem Tourismus verbunden 

Ein weiter Blick über die Berge, ein Besuch auf dem Eiffelturm oder ein gemeinsamer Ausflug zu einer Sehenswürdigkeit: Seit 1926 begleitet Euroscope Menschen an Orte, die in Erinnerung bleiben. Die Unternehmensgeschichte erzählt deshalb auch von touristischen Partnerschaften, persönlichen Begegnungen und einer Zusammenarbeit, aus der über die Jahre Freundschaften entstanden sind. 

Am Anfang stand der Blick in die Ferne 

Als Friedrich Winkels 1926 in Starnberg Automaten Winkels gründete, begann alles mit Münzfernrohren. Die Geräte hatte er nach der Insolvenz seines früheren Arbeitgebers Graphoskop übernommen. Sie ermöglichten Besuchern, Landschaften näher zu betrachten und Details zu entdecken, die mit bloßem Auge verborgen blieben. 

Damit entstand eine Verbindung zum Tourismus, die das Unternehmen bis heute prägt. Ob an einem Aussichtspunkt, auf einem Berg oder an einer bekannten Sehenswürdigkeit: Im Mittelpunkt steht das Erlebnis der Menschen, die diesen Ort besuchen. 

Im Laufe der Jahrzehnte kamen neue Produkte hinzu. Neben dem Blick durch das Fernrohr können Besucher heute auch ein Andenken mit nach Hause nehmen – eine selbst geprägte Münze, eine MEMODAILLE® oder einen Souvenirschein mit einem Motiv ihres Ausflugsziels. 

Hinter jeder Sehenswürdigkeit stehen Menschen 

Touristische Orte leben von den Menschen, die sie gestalten und betreiben. Sie kennen die Geschichte ihres Hauses, die Besonderheiten ihres Standorts und die Wünsche ihrer Gäste. Für Euroscope sind sie deshalb weit mehr als Ansprechpartner für die Aufstellung eines Geräts. 

Im persönlichen Austausch entstehen Ideen: Wo eröffnet sich der schönste Ausblick? Welches Motiv steht für den Ort? Welches Angebot passt zu den Besuchern? Die Antworten entwickeln sich häufig über viele Gespräche und gemeinsame Erfahrungen hinweg. 

Auch deshalb gehört der persönliche Kontakt zur Unternehmenskultur. Die jeweiligen Geschäftsführer haben viele Partner selbst kennengelernt und den Austausch mit ihnen gepflegt. Dieses Verständnis von Zusammenarbeit verbindet die verschiedenen Kapitel der Unternehmensgeschichte: Man kennt sich, hört einander zu und bleibt im Gespräch. 

Wenn aus Zusammenarbeit Freundschaft wird 

Besonders deutlich wird das bei langjährigen Partnerschaften mit Familienbetrieben in Österreich, etwa am Pfänder. Wo Menschen über viele Jahre zusammenarbeiten, begleiten sie auch Veränderungen: Neue Generationen übernehmen Verantwortung, Angebote werden weiterentwickelt und aus ersten Ideen entstehen gemeinsame Projekte. 

Mit der Zeit wächst dabei mehr als geschäftliches Vertrauen. Aus regelmäßigen Besuchen und Gesprächen entstehen persönliche Verbindungen – und manchmal Freundschaften, die über den Arbeitsalltag hinausreichen. 

Solche Beziehungen sind ein wichtiger Teil der Geschichte von Euroscope. Sie stehen für Kontinuität und für die Erfahrung, gemeinsam Lösungen zu finden, wenn sich Anforderungen verändern. 

Vom Pfänder bis zum Eiffelturm 

Die touristischen Standorte, mit denen Euroscope zusammenarbeitet, sind vielfältig. Ein Ausflugsberg in Österreich bietet ein anderes Besuchererlebnis als der Eiffelturm in Paris. Beide verbindet jedoch ihre Bedeutung für die Menschen, die dorthin kommen: Sie sind Ziele einer Reise, Orte gemeinsamer Erlebnisse und Teil persönlicher Erinnerungen. 

Seit 1994 arbeitet Euroscope mit dem Eiffelturm in Paris zusammen – eine Partnerschaft, die seit mehr als 30 Jahren besteht. Sie zeigt, wie dauerhaft eine Verbindung zwischen einem touristischen Wahrzeichen und einem Unternehmen werden kann, das einen Teil des Besuchererlebnisses mitgestaltet. 

Mit der Gründung von Tochtergesellschaften in Österreich, den Niederlanden und Frankreich in den 1980er-Jahren rückte Euroscope näher an seine europäischen Partner. Die internationale Entwicklung bedeutete damit auch, vor Ort ansprechbar zu sein und die Besonderheiten der jeweiligen Länder und Standorte besser kennenzulernen. 

Neue Ideen für bleibende Erinnerungen 

Die Erwartungen von Besuchern und Betreibern verändern sich. Angebote sollen leicht verständlich sein, Geräte zuverlässig funktionieren und Souvenirs zum jeweiligen Ort passen. Euroscope entwickelt sein Sortiment und seine Technik deshalb im Austausch mit seinen Partnern weiter. 

Dabei haben Fernrohre und Souvenirs eine gemeinsame Aufgabe: Sie schaffen einen Bezug zum besuchten Ort. Das Fernrohr lenkt den Blick auf die Landschaft und ihre Details. Ein Souvenir hält ein ausgewähltes Motiv fest und begleitet die Besucher nach Hause. 

Technische Entwicklungen unterstützen diese Aufgabe. Informationen zu Umsätzen und Gerätestatus helfen heute dabei, den Betrieb zu überblicken und Servicebedarf frühzeitig zu erkennen. Den persönlichen Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort ergänzen sie um eine praktische Grundlage. 

100 Jahre – und viele gemeinsame Geschichten 

Über drei Generationen hinweg prägte die Familie Winkels das Unternehmen. Mit der Übergabe durch Jochen Winkels und Bettina Bähr im Jahr 2023 und der Übernahme der Geschäftsführung durch Urs Weingart begann ein neues Kapitel. 

Zum hundertjährigen Bestehen 2026 blickt Euroscope deshalb auf mehr als seine eigene Entwicklung zurück. Dazu gehören auch die Geschichten der Partner, die das Unternehmen über viele Jahre begleitet haben, und die persönlichen Beziehungen, die dabei gewachsen sind. 

Was mit Münzfernrohren begann, verbindet heute touristische Orte in vielen Teilen Europas. Geblieben ist der persönliche Blick auf jeden Standort – und auf die Menschen, die ihn besonders machen. 

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